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Sieger des Förderpreis 2004 (25.10.2004)
Die Jury hat einstimmig beschlossen, den mit 25.000 Euro dotierten Hauptpreis zu teilen und zwei auf den ersten Blick völlig unterschiedliche Filme auszuzeichnen, die beide mit gleicher Konsequenz und Perfektion ihr Thema umsetzen.
AnnaOttoAnna von Clemens Pichler. Begründung: Der Kurzspielfilm 'AnnaOttoAnna' von Clemens Pichler ist eine spielerisch erzählte Dreiecksgeschichte, in der es um einen Mann zwischen zwei Frauen, vor allem aber um Vergangenheit, Zukunft und Gleichzeitigkeit im Film geht.
Die Landschaft, wie sie daliegt von Maria Gibert, Johanna Hodde und Olga Lux. Begründung: Im Film 'Landschaft, wie sie daliegt' von den Regisseurinnen Maria Gibert, Johanna Hodde und Olga Lux werden auf die Romantik zurückführende, heute aber oft mit Klischees beladene Leitmotive wie Landschaftsmalerei, klassisches Ballet und Performance ironisch befragt und die Grenzen zwischen Fiktion, Tanz - und Dokumentarfilm aufgelöst.
Besondere Erwähnung der Jury: _grau von Robert Seidel. Begründung: Die Jury spricht eine besondere Erwähnung aus für den Film «_grau» von Robert Seidel, wegen der technologischen Meisterschaft, mit der hier versucht wird, im Grenzbereich von Wissenschaft und Ästhetik bisher noch nicht dargestellte Phänomene filmisch wiederzugeben.
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Förderpreis 2004
Am 25. Oktober 2004, 19.30 Uhr im Kino des Museum Ludwig, wurde im Rahmen der KunstFilmBiennale spezial der Bild-Kunst Förderpreis für experimentellen Film vergeben, der von der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst mit 25.000 Euro dotiert wird.
Eingereicht wurden formal und inhaltlich innovative Filme oder Videos in Deutschland lebender, studierender oder arbeitender Nachwuchskünstler und -regisseure unter 35 Jahren.
Voraussetzung für die Teilnahme am Wettbewerb war, dass es sich um künstlerisch herausragende und festivalgeeignete Produktionen handelte, die eine Länge von sechzig Minuten nicht überschreiten und nicht vor 2003 hergestellt wurden.
Eingereichte Filme und Videos konnten bereits im Kino gelaufen oder im Fernsehen ausgestrahlt worden sein sowie an Festivals und Wettbewerben teilgenommen haben.
Der Wettbewerb
Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr der Förderpreis der VG Bild-Kunst für experimentellen Film nicht mehr auf dem Münchner Filmfest, sondern im Rahmen der KunstFilmBiennale Köln vergeben.
Der Wettbewerb ist offen für experimentelle als auch dokumentarische oder narrative Arbeiten, die alle Teilnahmevoraussetzungen erfüllen. Ausgeschlossen sind lediglich Multiscreen-Werke und Installationen.
Bisherige Preisträger des Bild-Kunst Förderpreises waren: 2002 Clemens von Wedemeyer für "Occupation", 2003 Mirko Kubein für "Losing a Highway". Einen Ehrenpreis erhielt Vlado Kristl.
Im Gegensatz zu den vergangenen Jahren war die Vergabe des Preises nicht mehr ausschließlich auf Studierende beschränkt, sondern allen Interessenten unter 35 Jahren geöffnet.
Die besten Einreichungen wurden am 23., 24. und 25. Oktober 2004 im Kino des Kölner Museum Ludwig präsentiert.
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