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Erster Preis dotiert mit 12.500 Euro:
GREGOR ALEXIS von Jana Debus, D 2008, 20‘
Jurybegründung: "Gregor Alexis bewegt sich in Brachen, in abbruchreifen und überwucherten Häusern wie in den Labyrinthen seiner Innenwelten. Jana Debus’ Film über ihren schizophrenen Bruder zeichnet ein behutsames persönliches Porträt zwischen Distanz und Melancholie. Die einfühlsame Erkundung seiner Persönlichkeit findet ihre Entsprechung in der filmischen Form, im Wechselspiel der dokumentarischen Erzählung des Bruders und der Visualisierung seiner zerklüfteten Seelenlandschaften – in Orten, Bildern und Gesten, die eine stille Autopoesie entwickeln."
Zweiter Preis dotiert mit 7.500 Euro:
RADFAHRER von Marc Thümmler, D 2008, 27‘
Jurybegründung: "Marc Thümmler verknüpft in seinem Fotofilm Radfahrer auf beeindruckende Weise zweierlei Zeitdokumente: die Fotografien von Harald Hauswald aus der DDR der siebziger und achtziger Jahre und die Protokolle seiner Stasiakte. Während der Fotograf den Staat fotografierte, wurde er vom Staat observiert. Der Film initiiert nun einen einzigartigen historischen Dialog zwischen den Werken Hauswalds und den seltsam kongenialen Auslegungen dieser fotografischen Systemkritik durch seine staatlichen Kontrolleure. Dabei entsteht nicht nur ein intensives Bild von einem absurden System allgegenwärtiger Observanz. Wichtiger noch macht dieser Film erfahrbar, dass selbst die Agenten der Staatssicherheit sich den Wahrheiten nicht verschließen konnten, die Hauswalds Fotografien weniger einfingen als offenlegten."
Dritter Preis dotiert mit 5.000 Euro: NOIR von Mirko Martin, USA 2008, 8‘
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