Kunst Film Biennale

"Noir" (Copyright: Mirko Martin)

Noir

USA 2008, DVD, s/w, 8’08’’
Ein Film von: Mirko Martin.
 
Crime Scene Los Angeles, Schüsse, Helikopter. Das alles passiert wirklich – nur gibt es nichts zu sehen, die Aktion ist nur zu hören. Alles nur Einbildung? Passanten mutmaßen über die nächtlichen Geschehnisse in ihrer Nachbarschaft. Ein Hörspiel mit Untertiteln.
 
Mirko Martin
Geboren 1976 in Sigmaringen, macht der ehemalige Physikstudent eine Ausbildung zum foto- und medientechnischen Assistenten, ehe er zwischen 2001 und 2008 das Studium der Freien Kunst an der Hochschule für bildende Künste Braunschweig absolviert und seither deutschlandweit ausstellt.
 
Auswahl Filme:
2007: Flow
2006/07: Ocean Front Walk
2005/06: The Legend of Zorro
2005: Eine Rede
2004: Les Skateurs
2003: Javi
 

 

"Fleeting Glimpse (Street)" (Copyright: Johanna Reich)

Fleeting Glimpse (Street)

D 2009, DVD, Farbe, 5’10’’ 
Ein Film von: Johanna Reich.
 
Eine Kamera wird einen Straßenzug entlang gekickt. Flüchtige Bilder fliegen. Die Welt wankt. Die Kamera dreht sich, fliegt, pendelt und bleibt liegen. Einen Moment. Dann ein weiterer brutaler Fußtritt. Wenn die Bildermaschinen ihre Souveränität und die Bilder ihren Wert verlieren.
 
Johanna Reich
Geboren in Minden, studiert ab 2000 Freie Kunst an der Kunstakademie Münster und ab 2003 als Gast an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. Seit ihrem Examen 2007 belegt sie ein Postgraduierten-Studium an der Kunsthochschule für Medien in Köln.
 
Auswahl Filme:
2009: Black Hole
2008: Silent Movie Star
2007: El viento
2006: Empieza por la a
 

 

"Rebeca" (Copyright: Gonzalo H. Rodríguez)

Rebeca

D 2009, Digi Beta, Farbe, 23’37’’
Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt, Ton: Gonzalo H. Rodríguez. Kamera: Santiago Guerra, Rafo Quintanilla. Musik: Dylan Corlay, Minimal Machine. Darsteller: Mariela Rivera-Santander, Alfonso Rivera-Santander, Lalo Rivera-Santander, Gonzalo H. Rodríguez.
 
Lima 1993: Rebeca beschließt, die in der Nähe des Hauses gelegene Autobahn zu überqueren… Der plötzliche Unfalltod der Großmutter und die schmerzhafte Erinnerung daran werden als Anlass genommen, den dokumentarischen Film als Instrument der Wahrheitssuche zu hinterfragen.
 
Gonzalo H. Rodríguez
Geboren 1981 in Lima, Peru, schließt das Studium der Audiovisuellen Medien an der Kunsthochschule für Medien Köln ab und arbeitet zur Zeit als Fotograf und Editor in Köln.
 
Auswahl Filme:
2006-09: Young Peruvian Artists’ Dialogues
2004: Pepe
2001: Cristo Viene
 

 

"Spiel-Stau" (Copyright: David Jahn)

Spiel-Stau

D 2008, Beta SP, Farbe, 5’35’’
Regie, Drehbuch, Schnitt: David Jahn. Kamera: Florian Sonntag. Ton: Bernd Zimmermann. Musik: Benedikt Jahn alias O'Benyon. Darsteller: Carl Stalberg, Verena Wüstkamp u.a.
 
Vier Jugendliche filmen sich mit einem Handy, während sie einen Baumklotz auf eine Autobahnbrücke schleppen. Ein Junge schläft friedlich auf der Rückbank eines vorbeifahrenden Autos. Was folgen wird, scheint klar zu sein... Ein Film über gesellschaftliche Reflexe und ihre Folgen.
 
David Jahn
Geboren 1981 in Friedberg, studiert er seit 2005 Visuelle Kommunikation an der Hochschule für Gestaltung Offenbach. Mit Spiel-Stau erwirbt er sich 2008 sein Vordiplom.
 
Auswahl Filme:
2009: 3Demolition d’un Mur
2008: Crying on the Inside (Laughing on the Outside)
2007: Gips auf!
 

 

"Miko" (Copyright: Markus Wambsganss)

Miko

D 2008, DVD, Farbe, 3’20’’ 
Regie, Drehbuch, Kamera, Schnitt: Markus Wambsganss. Ton, Musik: Michael Fakesch. Darsteller: Vivian Schroeder.
 
Als aus einer S-Bahn eine Frau aussteigt, wird sie von der Kamera eines Mobiltelefons bis zur Wohnungstür verfolgt. Heimlich. Eine unerfüllte Liebe? Obsession? Niedere Beweggründe? Ein Handy-Film, der mehr über das filmende Subjekt verrät als über das gefilmte Objekt der Begierde.
 
Markus Wambsganss
2003 schließt der Mitbegründer der Kaliber16 Filmproduktion das Studium der Mediengestaltung an der Bauhaus Universität Weimar ab und belegt anschließend bis 2007 ein Postgraduierten-Studium an der Kunsthochschule für Medien Köln.

Auswahl Filme:
2009: Urschleim
2007: In Uranias
2005: By Your Side
2002: Perpendicular/Vector
1999: Love Beat


 

"Kopf" (Copyright: Martin Jehle)

Kopf

D 2008, Digi Beta, Farbe, 6’38’’
Regie, Drehbuch: Martin Jehle. Kamera: Tobi Beer. Schnitt: Tim Tysk. Ton: Daniel Schreiber, Dario Möller. Musik: Pär Lammers. Darsteller: Alissa Snagowski, Harald Schandry, Kristofer Gudmundsson, Wanja van Suntum.
 
Der eingefrorene Moment der Melancholie, den Edward Hopper in seinem Gemälde „Nighthawks“ festhielt, kommt in Fluss. Allerdings in eine unvorhergesehene Richtung. Das Pärchen auf dem Bild ist eigentlich kurz davor sich zu trennen, im Film bekommt es jedoch eine neue Chance.
 
Martin Jehle
Geboren 1983, studiert er Medien, Theater und Musik an der Universität Hildesheim und ist  Stipendiat der "Studienstiftung des Deutschen Volkes".
 
Auswahl Filme:
2009: Szenen
2006: In Todes Banden
2004: Sara Winter
2001: Verlassen
 

 

"Suicide Portraits" (Copyright: Alwin Lay, Sascha Herrmann)

Suicide Portraits

ROM/D 2008, Digi Beta, Farbe, 14’55’’
Regie: Alwin Lay, Sascha Herrmann. Drehbuch, Kamera: Sascha Herrmann. Schnitt: Alwin Lay. Ton: Judith Nordbrock. Musik: Gunther Steudel. Darsteller: Axel Moustache, Elizabetha Vereb, Borivoi Moldovan.
 
Mircea Tanacu ist ein dreißigjähriger rumänischer Fotograf. Er erlangte einige Aufmerksamkeit in Deutschland durch ein Radiointerview, ausgestrahlt von der Deutschen Welle im Jahr 2004. Er fotografiert und reflektiert intensiv das Thema Selbstmord in seinem Werk.

Alwin Lay
Geboren 1984 in Lugosch, Rumänien, studiert er an der Freien Kunstakademie Essen in der Fotoklasse Thomas Zika und seit 2007 an der Kunsthochschule für Medien in Köln.
 

 

"Der Mann, der nicht weinen wollte" (Copyright: Susann Maria Hempel)

Der Mann, der nicht weinen wollte

D 2008/09, DVD, Farbe, 25’ 
Regie, Drehbuch, Schnitt, Ausstattung: Susann Maria Hempel. Kamera: Bianca Bodmer. Ton, Musik: Hempel & Sauter. Musik: Tim Jäckel. Ausstattung: Lorena Diaz Stephens. Darsteller: Frédéric Danos, Moritz Berg, Gisela Aderhold u.a.

Der Buchhalter einer Firma will nicht weinen und wird per Anordnung einer absurden Prozedur unterzogen. Alle Elemente des Films sind offen gelegte Mittel zum Zweck. Der Zweck ist vordergründig, aber nicht der Film, sondern die Show, die veranstaltet wird, um den Mann zum Weinen zu bringen. Und uns.
 
Susann Maria Hempel
Geboren 1983 in Greiz, studiert seit 2002 Mediengestaltung an der Bauhaus-Universität Weimar.
 
Auswahl Filme:
2008: Der weinende Dritte
2007: My Empire of Dirt
2006: Film um Nichts

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Samstag, 31. Oktober 2009 | 15 Uhr, Filmforum im Museum Ludwig